Neues aus dem Kultusministerium

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt:

Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!

Zahlreiche Referenten und Ministerialbeamte haben sich den Kopf zerbrochen, um diese Weisheit in den modernen Schulalltag zu übertragen. Hier das Ergebnis der Expertenkommission:

  1. Man besorgt eine stärkere Peitsche.
  2. Man legt Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde fest.
  3. Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
  4. Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist.
  5. Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
  6. Man besucht andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
  7. Man gründet ein Institut für externe Evaluation, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist.
  8. Man sagt: „So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?“
  9. Man schiebt einen Studientag ein, um besser reiten zu lernen.
  10. Man kauft Seiteneinsteiger von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten.
  11. Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
  12. Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist.
  13. Man erklärt, dass ein Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist.
  14. Man stellt fest, dass die anderen Bundesländer auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.

(via Kik-Seminare; Tipp von Susanne)

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