Lehrermangel gefährdet Schulreform

In Deutschland sind Lehrer für Mathe und Naturwissenschaften, neuerdings sogar Lehrer für Sprachen, Mangelware. Mancher Kultusminister stopft die Lücke mit Quereinsteigern ohne Pädagogikwissen. Von den Unis kommt nicht genug Nachwuchs. Nun gefährden Lehrermangel und Stundenausfall sogar die Reform der deutschen Schulen.

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6 Replies to “Lehrermangel gefährdet Schulreform”

  1. Genau. PädagogikWISSEN. Das ist es. Das macht den guten Lehrer aus. Wissen. Ãœber Pädagogik.
    Wir haben’s jetzt: Nicht die Lehrer (mit PädagogikWISSEN) sind schuld an der ganzen Misere, sondern die SEITENEINSTEIGER!!! Die haben zwar fachliches WISSEN, aber kein pädagogisches WISSEN. So einfach ist das!

    Schöne Grüße
    Vormittags Recht und nachmittags frei
    (Seiteneinsteiger)

  2. Wobei in einigen Bundesländern von den Unis gehörig Nachwuchs kommt dieser aber leider die falschen Fächer (nämlich nicht Mathe und Physik z.B. in Hamburg) studiert haben und deshalb erst nach Wartezeit einen Referendariatsplatz bekommen. Ich kann mir vorstellen, dass auch einige sich noch in dieser Wartezeit umorientieren.

  3. In diesem Zusammenhang weist unsere Ministerin in ihrem „Abiturientenbrief“ (siehe Beitrag in der Schwellenpaedagogik) deutlich darauf hin, dass es Bedarfsfächer ebenso gibt wie Fächer, in denen eine Einstellungschance faktisch kaum besteht.

    Allerdings erinnere ich mich auch noch allzu gut daran, dass in „meinem“ Abiturientenbrief vor gut zehn Jahren vor einem Lehramtsstudium grundsätzlich gewarnt wurde. Aus dem Studienseminar wurden aber schließlich alle innerhalb eines Schuljahres vermittelt.

    Hoffentlich sind die Prognosen der Ministerium inzwischen zuverlässiger!

  4. Ich kann allen Leuten nur dringend vom einem Lehramtsstudium abraten.
    Als späterer Referendar ist man das schwächste Glied in der Kette und wird vor allem von seinem eigenen Studienseminar ausgebrannt.
    Der Referendar ist an allem schuld, da kann er sich krumm machen, wie er will.
    Es sind im Augenblick diese scheiß 68er an der Macht, die das gesamte Schulsystem zerstört haben. Da sie selbst versagt haben, haben sie sich aus dem aktiven Dienst ausgeklingt und schickanieren Leute mit irgendwelchen abstrusen Ideen, die sich da Konstruktivismus nennen. Kommunismus wäre richtiger!
    Und auch die heutigen Schüler sind gelinde gesagt stark verblödet und desinteressiert.
    Nochmal Leute, von jemanden, der es wissen muss:
    Lasst es sein!!

  5. Wo kommen wir hin, wenn sich nicht junge, engagierte Menschen finden, die Freude an einer sehr verantwortungsvollen Arbeit mit jungen Menschen haben?

    Wer aber der Meinung ist, dass die heutigen Schüler per se verblödet und desinteressiert sind, sollte sich fragen, ob er für den Job überhaupt geeignet ist. Beantwortet man die Frage mit nein, ist das doch völlig ok – dafür muss man sich doch nicht rechtfertigen! Die Schuld am „Versagen“ dann aber auf das Schulsystem im Allgemeinen und auf die Studienseminare im Konkreten zu schieben erscheint mir persönlich albern.

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