Ich frage die Zweifler dann immer: Welchen Vorteil haben wir dauerhaft, wenn wir nichts verändern?
Theo Scholtes, Personalentwickler der Bitburger Brauerei, zur Frage, wie er Skeptiker von Veränderungsprozessen zu überzeugen versucht.
Ein Lehrer-Blog
Ich frage die Zweifler dann immer: Welchen Vorteil haben wir dauerhaft, wenn wir nichts verändern?
Theo Scholtes, Personalentwickler der Bitburger Brauerei, zur Frage, wie er Skeptiker von Veränderungsprozessen zu überzeugen versucht.
Viele Kollegen hören schon gar nicht mehr hin, wenn die Schulleitung (angebliche) Innovationen aus der Wirtschaft auf die Schule übertragen möchte. Evaluation und Qualitätsmanagement sollten als Stichworte genügen. Im Bereich “Projektmanagement” habe ich aber wiederholt feststellen dürfen, dass der Blick über den Tellerrand durchaus lohnend sein kann, denn bei genauerer Betrachtung besteht unser Arbeitsleben aus den vielfältigsten Projekten, die koordiniert sein wollen.
Daher verweise ich gerne auf das Buch “Endlich im grünen Bereich” von Roman Heimbold. Den 304-Seiten starken Wälzer kann man derzeit als PDF-Datei kostenlos herunterunterladen.
(wieder einmal ein wertvoller Tipp aus Stephan Lists Toolblog)
Schülerin: Habt ihr Frau XY schon mal ungeschminkt gesehen?
Lieschen: Oh, ja, wir haben mal neben der gewohnt. Und an Halloween… Warum lacht ihr denn alle?
Zwei weitere Charts aus unserer Hausaufgaben-Befragung:
“Hausaufgaben schränken meine Freizeit erheblich ein”, lautete die Ausgangsthese, auf die die Schüler wie folgt antworten konnten: trifft immer zu, trifft oft zu, trifft manchmal zu, trifft gar nicht zu. Das Ergebnis:
Nun interessierte natürlich, wie lange die Schüler “an einem ganz normalen Schultag” an den Hausaufgaben sitzen:
Auch wenn man berücksichtigt, dass die Schreibgeschwindigkeit steigt und die Einflussnahme der Eltern im Laufe der Jahre nachlässt, hätte ich nicht damit gerechnet, dass die für Hausaufgaben aufgewendete Zeit von der Orientierungsstufe bis zur Klasse 9 deutlich kürzer zu werden scheint. Dass immerhin 15 % der befragten Neuntklässler angaben, regelmäßig weniger als 20 Min. für die gesamten Hausaufgaben zu investieren, finde ich schockierend. Gleichsam erschreckend ist die Tatsache, dass der durchschnittliche Zeitaufwand von deutlich weniger als einer Stunde von so vielen Schülern als “erhebliche” Einschränkung erlebt wird.
Ok, ok, mag mancher einwenden: Ein Fünftklässler kann die Zeit gar nicht so genau abschätzen. Daher waren die Schüler eine Woche lang angehalten, ihren täglichen Zeitaufwand zu stoppen und online der Schule zu übermitteln (trotz Zugangsbeschränkung natürlich anonym). Außerdem haben wir die Schüler am Ende der Befragung (immerhin rund 55 Fragen) gefragt, wie viel Zeit sie für die Befragung gebraucht haben. Da die Befragung am PC stattfand, konnten wir die Schätzung mit dem individuellen, tatsächlichen Wert vergleichen. Beide Vergleichskonstellationen zeigten, dass die Schüler den Zeitaufwand relativ realistisch eingeschätzt haben.