Monats-Archiv für September 2007

Amtsblatt Nr. 9 – 25.09.2007

Amtlicher Teil

  • Hochschul-Zulassungszahl-Verordnung II/2007
  • Fünfte Landesverordnung zur Änderung der Prüfungsordnung für die berufsbildenden Schulen
  • Hinweise zur Durchführung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes
  • Auswirkungen des Mutterschutzgesetzes auf den Tarifbereich des öffentlichen Dienstes
  • Stellenausschreibung beim Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz (IFB), Speyer
  • Stellenausschreibungen im Schulbereich, an Studienseminaren und in der Schulaufsicht

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Neue Reihe: Amtsblatt

Leider lässt sich das Amtsblatt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz nicht online einsehen. Auf der Internet-Seite der Mainzer kann man zwar Monat für Monat das jeweils aktuelle Inhaltsverzeichnis einsehen, doch eine Archivsuche ist nicht möglich. Dumm, wenn man sich an eine Verordnung erinnert, diese jedoch nicht auffinden kann.

Fünf Jahre lange habe ich vergebens gehofft, dass es irgendwann eine Lösung für dieses Problem geben wird. Daher werde ich nun selbst aktiv und archiviere hier im Blog die Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Ausgaben.

Statusbericht

Das Blog wird gerade auf die frische WordPress-Version 2.3 aktualisiert. Sollte es dadurch zu Beeinträchtigungen der Erreichbarkeit kommen, bitte ich dies zu entschuldigen. Ein Backup der alten Version steht natürlich zur Verfügung…

Update abgeschlossen.

Leider ist das K2-Theme in der aktuellen Pre-Release nur in englischer Sprache verfügbar. Ich hoffe, bis zum Erscheinen der deutschen Sprachdatei dauert es nicht mehr allzu lange.

Erfahrungen mit der Innovative Teachers Academy

Das Land hat eine Kooperation mit der Innovative Teachers Academy aus dem Hause Microsoft geschlossen. Dadurch kann man als Lehrer kostenlos einen IC3-Einstufungstest absolvieren und eine Zertifizierung erreichen. Für letztere jedoch muss man – so habe ich es jedenfalls verstanden – 100% der Prüfungsfragen richtig beantworten.

Soweit, so gut. Der Test lässt sich gut an: Wie man kopiert Dateien weiß ich, was eine Kopfzeile ist auch. Am Ende habe ich zwei Fragen nicht richtig beantwortet, was meines Erachtens daran lag, dass man sie nicht richtig beantworten kann (korrigiert mich, wenn ich was falsches behaupte):

ic3-1.jpg

Mein erster PC, ein Comodore C64 verfügte weder über eine Festplatte, noch ein CD-ROM-Laufwerk (leider besaß ich nie eine Datasette, sondern von Beginn an ein Floppy-Drive, damals jedoch noch mit den großen 5,25″-Disketten). Also gäbe es zumindest zwei richtige Antworten. Das System lässt jedoch nur eine einzige richtige Antwort zu. :-(

ic3-2.jpg

Zunächst ist mir eingefallen, dass die Firma Macromedia bereits Ende 2005 von Adobe übernommen wurde. Dann fragte ich mich, ob mit den “Werkzeugen” die Grafiken oder die Macromedia Produkte gemeint sind. Meiner Meinung nach ist der Bezug nicht eindeutig. Logisch erschien mir die zweite Variante, weshalb ich im Geiste die einstige Produktpalette durchging: Mit Dreamweaver kann man Webseiten erstellen, mit FreeHand Illustrationen für Broschüren und Werbung und bis heute wird Flash eingesetzt, um auf Internet-Seiten mit bunten Animationen für sich zu werben. An ein Textverarbeitungsprogramm erinnerte ich mich nicht und auch Wikipedia erinnert nur an die bekannten Gestaltungs- und Animationsprogramme.

Nun, insgesamt brauchte ich für den Test rund 35 Minuten, bestanden habe ich ihn letztlich nicht. Einen zweiten Versuch werde ich erst einmal nicht unternehmen, da ich mich irgendwie um den verdienten Erfolg – und kostbare Zeit – betrogen fühle. Schade!

Professionelle Screenshots für Mac und Windows

Als Screenshot bezeichnet man ein Abbild des Computerbildschirms. Seit geraumer Zeit trifft man immer öfter auch auf so genannte Screencasts. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Möglichkeit, den Computerbildschirm wie mit einer Kamera abzufilmen. Anstelle einer Bilddatei erhält man ein Video.

jing.jpg
Jing im Einsatz

Jing nennt sich ein Tool, das für Mac und Windows gleichermaßen kostenlos zur Verfügung steht. Die Bedienung ist denkbar einfach: Drückt man eine bestimmte Tastenkombination, verwandelt sich der Cursor in ein Fadenkreuz, mit dem man den gewünschten Bildschirmausschnitt bestimmen kann. Anschließend hat man die Möglichkeit, die Bild- oder Videodatei in die Zwischenablage oder auf die Festplatte zu speichern. Wer die Bilddatei mit Kollegen und Schülern austauschen möchte, findet sicher Gefallen an der Möglichkeit, die Datei automatisch auf den Jing-Server hochzuladen. Der Link auf diese Datei, auf die jedermann zu jeder Zeit zugreifen kann, wird dann in die Zwischenablage gespeichert und kann via E-Mail, Messanger usw. verschickt werden.

Das alles klingt jetzt wahrscheinlich komplizierter als es ist. Ich kann nur jedem einmal empfehlen, das Programm herunterzuladen und auszuprobieren. Schnell wird man zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten entdecken!

Ich selbst werde aber bei einem anderen Programm bleiben: Snapz Pro bietet am Mac deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, wie z. B. verschiedene Dateiformate (z. B. PDF, JPG, TIFF; BMP), verschiedene Tonspuren im Videos usw. Ob dem Anfänger diese Optionen jedoch 29,00 (nur Foto) bzw. 69,00 USD (Foto und Video) Wert sind, muss jeder selbst entscheiden.