Meine Dokumente werden stündlich via TimeMachine auf einer externen Festplatte gespeichert. Wichtige Dokumente wie Notenlisten, Arbeitsblätter, Elternbriefe etc. kopiere ich zusätzlich zwei Mal in der Woche auf einem Internet-Server (.Mac), damit im Falle eines Hausbrandes oder Einbruchs nicht gleich alles verloren ist. Zu diesem Backup, das aus Gründen des Datenschutzes selbstverständlich verschlüsselt wird, gehören auch private Dokumente wie eingescannte EC-Karten, Versicherungsdokumente und Zeugnisse. Damit das Anlegen der Sicherheitskopien nicht vergessen wird, ist der Vorgang automatisiert. Positiver Nebeneffekt: Ich habe keine Arbeit und dennoch ein recht sicheres Gefühl.
Zwei Mal im Jahr wühle ich mich zusätzlich per Hand durch den Datenwust: In den Sommerferien brenne ich alle im letzten Schuljahr angelegten schulischen Dokumente auf eine CD-ROM. Der Schuljahresrückblick wird abgerundet durch eine Word-Datei, in der ich mir selbst über die vergangenen Monate Rechenschaft ablege (dazu im Sommer vielleicht mehr). Die letzten Tage des Dezembers widme ich vorrangig den privaten Dateien wie Kontoauszügen, E-Mails usw.
Beim Klicken durch die verschiedenen Verzeichnisse stoße ich immer wieder auf Dateien, die ich irgendwann aus irgendeinem Grund einmal gespeichert habe – meist stammen sie von irgendwelchen Internet-Seiten. Liegen sie bereits länger als ein Jahr auf dem Rechner, ohne dass ich eine Verwendung für sie gefunden hätte, werden sie bei der Aufräumaktion in den virtuellen Papierkorb befördert. Am nächsten Tag öffne ich den Papierkorb erneut und gehe die Dateien kurz noch einmal durch, ob nicht doch aus Versehen ein brauchbares Dokument zu eliminieren. In Zweifelsfällen lasse ich Gnade walten – allerdings nicht ohne festzuhalten, dass eine Löschung bereits angedacht war. Dazu bediene ich mich dem Informationsfenster in den Dateieigenschaften. Das nächste Aufräumen beginnt dann damit, nach den auf diese Weise markierten Dateien zu suchen und erneut über ihr Schicksal zu entscheiden:
Beim Großreinemachen im Dezember sichere ich zusätzlich auch meine Homepages: Zunächst einmal lade ich alle Dateien vom WebServer via FTP auf meine Festplatte. WordPress, Moodle und einige anderen Tools speichern Informationen aber nicht in Dateien, sondern in einer Datenbank. In diesem Jahr habe ich erstmals das Programm mysqlDumper eingesetzt, um aus der Datenbank eine handliche ZIP-Datei herzustellen, die abschließend in den “Backup 2007″-Ordner auf der lokalen Festplatte wandern.
Sind alle schützenswerten Dateien im “Backup 2007″-Verzeichnis versammelt, werden zwei DVDs gebrannt: Eine wandert ins CD-Regal, die andere wird bei den Eltern deponiert – man weiß ja nie…
Wir Lehrer müssen schließlich unseren Vorurteilen gerecht werden
Seit ich TimeMachine am Start habe, geht es mir auch wesentlich besser … besonders fasziniert hat mich die Tatsache, dass du ja auch durch deine _Mailboxen_ zurückflashen kannst …