Getting Things Done-Software am Mac

gtd.jpgGetting Things Done, kurz GTD, ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen. Bereits vor ein paar Monaten habe ich das Buch gelesen und erste Anregungen in den täglichen Workflow übernommen. Nun möchte ich vertieft einsteigen und die zu erledigenden Aufgaben von meinem Mac verwaltet wissen.

Inzwischen gibt es eine breite Palette entsprechender Programme. Die im Betriebssystem Leopard integrierte Lösung aus Mail und iCal scheidet aus, solange man nicht mehrere Aufgaben zu einem Projekt zusammenfassen und v.a. erledigte Aufgaben im Programm Mail ausblenden kann.

Doch es gibt zahlreiche Alternativen. Hier die Klassiker: iGTD (kostenlos, in Kürze erscheint Version 2), Inbox (35 USD, GTD-inspiriert, auch hier steht Version 2 in den Startlöchern), OmniFocus (mit rund 80 USD das teuerste, aber auch umfangreichste Programm), TaskPaper (18,95 USD, minimalistisch) und der jüngste Spross Things der deutschen Softwareschmiede CulturedCode (39/49 USD, derzeit im Beta-Stadium – die fertige Version erscheint im Frühjahr).

Am Wochenende habe ich mir alle Programme angeschaut. Leider erfüllt kein Programm meine persönlichen Anforderungen an das zentrale Helferlein, da folgende Funktionen nicht oder nur unzureichend vorhanden sind: Synchronisation zwischen iMac und MacBook (gerne über .Mac), Sync mit iPod touch oder gar meinem Nokia E51-Handy und ein ansprechender (!) Ausdruck der verschiedenen Listen.

Da wir in der Schule leider ausschließend Windows-Rechner im Einsatz haben, wäre das Killer-Feature schlechthin eine Mac- und Windows-Version des Programms – natürlich inklusive Datenabgleich während ich den Standort wechsele. Web-basierende Lösungen wie Backpack wären da natürlich eine gute Alternative, doch ich möchte auch ohne Internet-Zugang auf meine Daten zugreifen können.

things.jpg

Mal schauen, in welche Richtung sich Things entwickelt – Dem Entwickler-Blog ist immerhin zu entnehmen, dass die .Mac- und iPhone/iPod-Synchronisation das am meisten nachgefragte Feature sei. Vielleicht kommt da ja noch was.

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3 Replies to “Getting Things Done-Software am Mac”

  1. Synchronisation zwischen iMac und MacBook (gerne über .Mac), Sync mit iPod touch oder gar meinem Nokia E51-Handy und ein ansprechender (!) Ausdruck der verschiedenen Listen.

    All das tue ich mit OmniFocus. Synchronisation mit iCal funktioniert tadellos, sodass es über .Mac und mit dem Handy synchronisiert werden kann. Außerdem kann man sich Listen erstellen, die dann für den entsprechenden Arbeitstag die Aufgaben bereit hält.

    Gruß,

    F.

  2. Hallo,

    dafür ist iCal & iSync ja da. Sollte daher kein Problem geben. OmniFocus greift auf die normale Kalenderdatenbank zu, sodass nach einem Sync (muss bei omnifocus manuell angestossen werden – praktisch) alle Änderungen zur Verfügung stehen sollten.

    Gruß,

    F.

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