Monats-Archiv für Februar 2008

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Lieblinks vom 05.02.2008

Ideenwettbewerb – Tageskarte für didacta 2008 zu gewinnen

didacta2008.gifIch möchte gerne mehr über meine Leser erfahren und bin immer an guten Ideen für die Weiterentwicklung meiner Arbeit und/oder der Schule interessiert. Daher veranstalte ich hier einen kleinen Ideen-Wettbewerb:

Zu gewinnen gibt es eine Tageskarte zur Bildungsmesse didacta, die vom 19. – 23. Februar in Stuttgart stattfindet.

Was ist zu tun? Ganz einfach: Schreibe einen Beitrag in deinem Blog, in dem du in die Schülerrolle schlüpfst und folgende Fragen beantwortest bzw. Aufgaben löst. Begründe jeweils deine Meinung! :-)

  1. Welche Regelungen oder Absprachen an deiner Schule findest du so gelungen oder gar innovativ, dass du sie anderen Lesern zur Nachahmung empfehlen würdest?
  2. Wie sieht euer schwarzes Brett im Lehrerzimmer aus? Poste ein Foto! Sofern personenbezogene Daten noch lesbar sind, diese bitte vor dem Veröffentlichen retuschieren!
  3. An deiner Schule duzen sich alle 25 Kollegen untereinander. Auch für neue Kollegen oder Referendare gilt gleich das allgemeine “Du”. In Kürze tritt ein neuer Konrektor seinen Dienst bei euch an. Sollte er sich ebenfalls duzen lassen?
  4. Welches ist der schönste Ort an deiner Schule? Poste ein zweites Foto.
  5. Wenn du als Lehrer sofort und ohne Überwindung von Widerständen etwas Konkretes an deiner Schule ändern könntest – was wäre das?

Sobald dies erledigt ist, poste einen Link auf deinen Artikel hier in den Kommentaren. Wer kein eigenes Blog pflegt, kann die Fragen einfach in einem Kommentar beantworten, muss mir aber die beiden Fotos per Mail zuschicken. Einsendeschluss ist der kommende Mittwoch, 13. Februar, 21:00 Uhr.

Die Karte wird unter allen Einsendern verlost und per Post versandt. Natürlich kann man auch teilnehmen, wenn man an dem Gewinnspiel nicht interessiert ist… :-)

Viel Erfolg!

Hilfe für Reisekostenabrechnung und Steuererklärung

Die Steuererklärung ist weitgehend erledigt – ich warte nur noch auf zwei Jahresbescheinigungen der Bank.

Neben der abzusetzenden Fachliteratur hatte ich bislang die meiste Arbeit mit der Abrechnung von Reisekosten und Dienstreisen. Doch in diesem Jahr ging alles ganz einfach – dank einer einfachen Tabelle, die ich mir auf die letzte Seite des Moleskine-Notizbuchs geklebt habe:

entfernungstabelle.jpg

In der Tabelle habe ich die Orte aufgelistet, die ich regelmäßig für Fortbildungen oder aus anderen dienstlichen Anlässen aufsuche. Ursprünglich habe ich sie angelegt, um Reisekostenanträge der Fortbildungsinstitute schnell, unkompliziert und vor allem einheitlich ausfüllen zu können. Denn nichts ist peinlicher, als von der Reisekostenstelle darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass man beim letzten Besuch 10 km weniger berechnet hat (dank der Tabelle ist dies nicht mir, sondern einem Kollegen widerfahren :-) ). In der zweiten und dritten Spalte sind nämlich die Entfernungen a) zur Schule und b) nach Hause verzeichnet. Für neue Ziele habe ich ausreichend Leerzeilen zur Verfügung; wieder daheim am Rechner wird die Liste dann erweitert und neu ausgedruckt.

Bei der Steuererklärung brauchte ich nur noch meinen Kalender durchzublättern, die auswärtigen Termine rauszusuchen und mit Hilfe der Entfernungstabelle die Fahrtkosten einzutragen.

Für alle Interessierten hier die Entfernungstabelle im Word-Format. Wer einen Planer in DIN-A4 mit sich führt, braucht die Liste nur auszudrucken. Alle anderen wählen in den Druckeinstellungen eine Verkleinerung um 50 % aus. Dann passt die Tabelle hervorragend ins Moleskine und in andere Notizbücher oder Terminkalender.

„Leistung statt Wohlfühlschule“

Manfred Prenzel, Professor für Pädagogik und Pädagogische Psychologie, leitete die PISA-Studien 2003 und 2006. Demnächst tritt er als PISA-Chef ab. In der WELT (04.02.2007, S. 3) äußert er sich zu Schulreformen, Einheitsschulplänen und der Verantwortung von Eltern:

[...] WELT: Zum Beispiel will Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti das gegliederte Schulwesen zugunsten einer Einheitsgesamtschule abschaffen. Ist das Erfolg versprechend?

Unsere Erfahrungen zeigen, dass wir auch im bestehenden System an Qualität gewinnen können. Außerdem gibt es keine Garantie dafür, dass so grundlegende Strukturveränderungen allein positive Effekte haben. Man kann deshalb nur vor unüberlegten Maßnahmen warnen. [...]

Wir müssen dafür Sorge tragen, dass sozial benachteiligte Kinder größere Chancen haben, gute Schulleistungen zu erbringen. Ich bin jedoch sehr skeptisch, dass man dies allein mit einem Schulstrukturwechsel hinbekommt. Viel entscheidender ist, dass Schüler stärker individuell gefördert werden. Hier sehe ich noch großen Verbesserungsbedarf. [...]

WELT: Welche Bedeutung haben schließlich die Eltern für das Bildungssystem?

Den Familien kommt eine entscheidende UNterstützerrolle zu. Das wird in der bildungspolitischen Debatte viel zu wenig betont. Es geht doch letztlich nicht nur um die Frage, welche Arbeitsstelle ich später habe und wie hoch mein Gehalt ist, sondern vielmehr darum, wie ich mein Leben insgesamt verantwortungsvoll gestalte. Ich habe die Befürchtung, dass wir in den Familien dieses Ziel aus den Augen verloren haben.

(im Internet-Angebot der WELT kann nur eine Zusammenfassung abgerufen werden)

Getting Things Done-Software am Mac

gtd.jpgGetting Things Done, kurz GTD, ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen. Bereits vor ein paar Monaten habe ich das Buch gelesen und erste Anregungen in den täglichen Workflow übernommen. Nun möchte ich vertieft einsteigen und die zu erledigenden Aufgaben von meinem Mac verwaltet wissen.

Inzwischen gibt es eine breite Palette entsprechender Programme. Die im Betriebssystem Leopard integrierte Lösung aus Mail und iCal scheidet aus, solange man nicht mehrere Aufgaben zu einem Projekt zusammenfassen und v.a. erledigte Aufgaben im Programm Mail ausblenden kann.

Doch es gibt zahlreiche Alternativen. Hier die Klassiker: iGTD (kostenlos, in Kürze erscheint Version 2), Inbox (35 USD, GTD-inspiriert, auch hier steht Version 2 in den Startlöchern), OmniFocus (mit rund 80 USD das teuerste, aber auch umfangreichste Programm), TaskPaper (18,95 USD, minimalistisch) und der jüngste Spross Things der deutschen Softwareschmiede CulturedCode (39/49 USD, derzeit im Beta-Stadium – die fertige Version erscheint im Frühjahr).

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