Urteil: Eine Schule muss sich wehren können
Auch wenn der 16-jährige Gymnasiast sich sonst vom Unterricht nicht sehr begeistert zeigte – auf die Klassenfahrt nach Rom hatte er sich schon gefreut. Doch gerade die wurde dem notorischen Unterrichts-Störer durch die Lehrerkonferenz gestrichen.
Der Ausschluss von der Klassenfahrt war durchaus gerechtfertigt und auch rechtmäßig, befand nun das Verwaltungsgericht Berlin. Gerade auf Klassenfahrten müssen sich die Lehrer darauf verlassen, dass die Schüler Disziplin wahren. Doch bei einem Schüler, der trotz etlicher Ermahnungen auch im Unterricht regelmäßig Mitschüler und Lehrer beschimpft, könne man sich auf diese notwendige Disziplin wohl kaum verlassen. Und schließlich müsse sich die Schule ja gegen solches Verhalten auch wehren können (Az.: VG 3 A 219.08).
Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Ausschluss nur in ganz extremen Ausnahmen in Betracht gezogen werden sollte, begrüße ich das Urteil. Ich kenne Fälle, in denen die Schulleitung gegen vergleichbare Klassenkonferenzbeschlüsse ein Veto eingelegt hat, da eine “prophylaktische Strafe nicht haltbar” sei. Schön, dass man nun handfeste Gegenargumente hat.
(Quelle: Berliner Kurier, via TeachersNews)
Fächer mit einer Wochenstunde zu unterrichten macht nur den wenigsten Spaß. Daher werden sie bei uns epochal zweistündig, aber eben nur für ein Halbjahr verplant. Damit die Klassen aber immer auf ihre 30 Stunden pro Woche kommen, braucht jedes Fach einen “Tauschpartner”, das ebenfalls epochal im jeweils anderen Halbjahr unterrichtet wird. Auch bei den Lehrkräften ist darauf zu achten, dass die Belastung möglichst gleich auf beide Halbjahre verteilt wird.
Da eben bereits von einer Excel-Tabelle die Rede war, stelle ich kurzerhand meine Planungstabelle Epochalunterricht hier zum Download zur Verfügung. Vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen.
Knapp zwei Wochen vor Beginn des Unterrichts konnten wir gestern die Unterrichtsverteilung weitgehend abschließen. Leider nicht ohne strukturellen Unterrichtsausfall und leider auch nicht ohne den ein oder anderen fachfremd erteilten Unterricht (was mir immer ein wenig Bauweh bereitet). Letztlich zählt jedoch nur das Ergebnis:

Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal aktiv an der Verteilung mitgewirkt. Mir persönlich war die Planung auf den riesigen Papierbögen zu unübersichtlich: Zu häufig ist man in der Zeile oder Spalte verrutscht, schnell war eine doppelte Verplanung des Unterrichts übersehen und die Stundensummen stimmten auch nicht immer. Die Unterrichtsverteilung in unserem Stundenplanprogramm (Untis) erschien mir aber auch nicht viel übersichtlicher, so dass ich mir wohl für das nächste Jahr eine Excel-Tabelle stricken werde – falls ich nicht irgendwo eine brauchbare Vorlage finde.
sind die externen Evaluatoren in Rheinland-Pfalz (oben) oder Hamburg (unten):


Wer hat denn hier von wem abgeschrieben?
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