Korrektur und Berichtigung

Heute habe ich in der 5. Klasse den ersten Aufsatz besprochen und zurückgegeben. Erstmals habe ich meine Kommentare und Anmerkungen nicht mehr direkt neben die betreffende Textstelle geschrieben, sondern alles in den Rechner geklimpert. Das war kein großer Mehraufwand, da ich für die Notenverwaltung und die Berechnung des Fehlerquotienten ohnehin immer schon die Ergebnisse gespeichert habe. Nun habe ich zusätzlich die individuellen Hinweise auf Fehlerhäufungen und mögliche Ansätze zum Üben gespeichert. Bei der nächsten Korrektur kann ich darauf aufbauend den individuellen Lernfortschritt kommentieren.

Ein zweiter Vorteil dieser Methode ist, dass man die Klassenarbeit austeilen, die Bewertung jedoch noch zurückhalten kann: Gemeinsam haben wir im Plenum mehrere Lösungsvarianten erörtert, bevor dann jeder für sich seinen Aufsatz noch einmal gelesen hat. Die Selbsteinschätzung wurde in Form einer Note auf einem Notizzettel festgehalten und anschließend mit meiner Lehrerbewertung verglichen. Tatsächlich stimmten die Einschätzungen zu einem hohen Prozentsatz überein.

Gut Ding will aber bekanntlich Weile haben, so dass nur noch fünf Minuten blieben, um Korrekturzeichen und die entsprechend anzufertigenden Berichtigungen zu erläutern. Das war viel zu wenig. Für die nächste Arbeit habe ich mir ein Stationenlernen „Korrekturen – oder: Fehler sind dein Freund!“ vorgenommen.

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