Unterrichtsverteilung & Schülerverwaltung

Auf zwei Konzepte bin ich am Wochenende gestoßen, die beide das Zeug haben, die Verwaltungsarbeit zu erleichtern. Ich bin gespannt auf die fertige Umsetzung!

Im Sommer habe ich über die unkomfortable Gestaltung der Unterrichtsverteilung auf einem großen Plakat mit Papier und Bleistift berichtet. Eben hat mir ein Kollege den Entwurf für eine Umsetzung in Excel gezeigt, in der alle relevanten Berechnungen automatisch vollzogen werden. Das allein wäre ja keine Kunst, aber die Bedienung ist noch dazu sehr einfach und funktional. Schade, dass wir bei den anstehenden Umverteilungen Ende Januar ohne das großartige Werkzeug auskommen müssen.

TeacherTool - Screenshot

Digitale Notenbücher für Palm und Windows Mobile gibt es schon länger, doch auf dem iPhone bzw. iPod touch noch nicht. Doch dies kann sich bald ändern, wenn Udo Hilwerling die Arbeit an seinem Projekt „Teachertool“ abgeschlossen hat. Die Screenshots sind bereits sehr vielversprechend – einfach mac-like eben 🙂 Ich werde das Projekt im Auge halten.

Raabits – oder: verborgene Schätze

Schon seit mehreren Jahren haben wir die Unterrichtsmaterialien aus der Raabits-Reihe für mehrere Fächer in der Schule angeschafft. Zwar würde ich wohl nie auf die Idee kommen, die vorgeschlagenen Unterrichtsreihen 1:1 zu übernehmen, doch als Materialpool scheinen mir die Beiträge durchaus dienlich.

Wäre da nicht das Problem, dass einem ein Beitrag oft erst dann in die Hände fällt, wenn man das Thema gerade im Unterricht verwurstet hat… 🙁

Täuschungsversuche

Heute musste ich zwei Täuschungsversuche aufdecken: In einem Fall hat ein Schüler einer fünften Klasse die Ergebnisse seiner Nachbarin 1:1 in seine Arbeit übertragen. Leider hat er nicht bedacht, dass es zwei Gruppen gab, die unterschiedliche Aufgaben zu lösen hatten. So fand er z.B. mit Hilfe des Atlas heraus, dass die Höhe des Mount Everest „China“ beträgt…

Noch bemerkenswerter erscheint mir eine Schülerin der 9. Klasse. Diese hatte heute Nachmittag mit meiner Hilfe (Schritt-für-Schritt-Anleitung via ICQ) zum ersten Mal einen Beitrag in unserem unterrichtsbegleitendes Online-Forum hinterlassen. Vor wenigen Minuten wurde dieser Beitrag zum ersten Mal kommentiert:

Ich finde dass [sic!] total gut, was u da geschrieben hast, Lieschen*

* Name geändert

Dank der zum Betreten des Forums notwendigen Anmeldung konnte ich nachvollziehen, wer diesen aufmunternden Beitrag geschrieben hat. Ich staunte nicht schlecht, als ich erkannte, dass es Lieschen selbst war. Offenbar hat sie noch nicht erkannt, dass die Namen der Autoren automatisch gespeichert werden 🙂

So lustig das sein mag: Ich habe ihren Beitrag sofort gelöscht, damit sie nicht öffentlich bloßgestellt wird. Einen Kommentar werde ich mir morgen aber nicht verkneifen…

USB-Stick verschlüsseln

TrueCrypt.jpgVöllig zu recht weist Kollege Jochen Lüders darauf hin, dass sensible Schülerdaten auf USB-Sticks zumindest verschlüsselt abgespeichert werden sollten – falls überhaupt. Das von ihm empfohlene Kryptoprogramm Challanger funktioniert jedoch lediglich auf Windows-Systemen.

TrueCrypt ist eine Alternative für alle, die plattformübergreifend Daten verschlüsseln wollen. Das Programm steht, kostenlos für die privaten wie kommerzielle Nutzung, für Windows, Linux und natürlich den Mac zur Verfügung.

Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit, sogenannte „Hidden Volumes“ anzulegen: Diese werden versteckt auf dem USB-Stick abgelegt und werden vom 08/15-User nicht entdeckt. Wer nicht weiß, dass es ein Passwort zu hacken gibt, versucht es meist erst gar nicht.

Präsentation auf zwei Beamern

Ich habe ein technisches Problem und finde bei Google keine Lösung:

Für eine Theater-Aufführung möchten wir eine Präsentation über zwei Beamer fahren. Beide Projektoren sollen nicht das gleiche Bild anzeigen, sondern jeweils unterschiedliche. Der Rechner selbst hat zwei Grafikausgänge, so dass die Hardwarevoraussetzungen erfüllt sein sollten.

Ich bräuchte also eine Software, in der ich festlegen kann, welche Folie (um in der PowerPoint-Sprache) in welcher Reihenfolge auf welchem Display erscheinen soll. Überflüssig darauf hinzuweisen, dass Freeware im schulischen Kontext bevorzugt wird 🙂

Alternativ könnte man natürlich zwei Rechner einsetzen, doch dann wäre eine Synchronität der Einblendungen nur schwer zu gewährleisten.

Hat jemand eine Tipp?