Videoüberwachung im Unterricht?

Obwohl sich die Schüler meines Erachtens ins eigene Fleisch schneiden, beobachten wir seit einigen Wochen und Monaten gezielte Sabotage in unseren Rechnerräumen: Harmlos, aber nicht minder nervig, ist das Dunkeldrehen der Monitore. Gern werden auch mal Kabel abgezogen. Kriminell wird es dann, wenn die Pins in den Steckern bewusst mutwillig verbogen oder abgebrochen werden.

Zahlreiche Appelle an Kollegen, die Schüler bei der Arbeit in den Rechnerräumen streng zu beaufsichtigen, verhallten bislang ungehört. Da in einem Raum nur 15 Rechner stehen, belegen einige mit ihren Klassen zwei Räume und pendeln dann hin und her. So ist immer eine Gruppe unbeaufsichtigt – mit allen Konsequenzen.

Nun steht der Vorschlag zur Diskussion, ob man nicht in beiden Räumen eine Videoüberwachung einrichten kann und soll. Für die einen Allheilmittel, für die anderen Teufelswerk, da dann ja immerhin auch Teile des Unterrichts aufgezeichnet würden.

Gibt es Erfahrungsberichte von anderen Schulen? Welche alternativen, vielleicht weniger aufwändigen Schutzmechanismen könnte man bedenken? Vielleicht mag der ein oder andere einen Kommentar hinterlassen.

Übungen fürs Zehnfingerschreiben

Verschiedene online Spiele, um das Zehnfinger-Tastschreiben zu trainieren und perfektionieren:

Spacebar Invaders

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Der Spiele-Klassiker in einer interessanten Variation: Statt durch die Gegend zu ballern, muss der Spieler Lernende möglichst schnell die Wörter unter den kleinen Monstern tippen.

Typershark

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Um den Taucher vor den Angriffen der Killer-Fische zu schützen, muss man möglichst schnell die den Fischleibern eintätowierten Buchstaben oder Wörter eintippen. Zusätzliche Punkte gibt es in der Bonusrunde, in der man möglichst viele Wörter in einer vorgegebenen Zeit tippen muss.

Keybr.com

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Ein klassisches Tipptrainer-Programm. Wichtig: Vor dem Gebrauch die deutsche Version aktivieren (siehe roter Pfeil).

Schnell-Schreiben Speedtest

Den Speedtest hatte ich hier bereits vorgestellt. Beim Tippen heute erreichte ich sogar 102 Wörter! 🙂

Windows und Linux am Mac – Weihnachtsangebot

Da haben sich die Initiatoren von MacSanta ja was Feines für den heiligen Abend aufgespart: Wer heute VMware Fusion ordert, spart nach der Eingabe des Gutschein-Codes MACSANTA07 ganze 20 % (47,00 EUR statt 59,00 EUR).

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Mit Fusion ist es möglich, auf jedem beliebigen Intel-Mac Windows- und Linux laufen zu lassen. Da es gerade im Schulbereich viele Anwendungen gibt, die ausschließlich für die Windows-Masse geschrieben sind, ist Fusion eine sehr gute Alternative.

Neuausstattung im Computerlabor

Die letzten drei Tage der Herbstferien verbrachte ich in der Schule: Die Rechner im über acht Jahre alten Computerlabor haben endlich ausgedient und wurden ersetzt.

Der Weg dahin war weit: Bereits seit drei, vier Jahren fielen regelmäßig Netzteile aus, seit eineinhalb Jahren verabschiedeten sich auch nach und nach wichtige Komponenten auf den Motherboards (wie z.B. der Mausanschluss). Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam: Bis sich der Schulträger zur Neuausstattung (Volumen: deutlich weniger als 15.000 EUR für 16 PC-Arbeitsplätze nebst 2 Druckern) durchgerungen hatte, dauerte es. Richtig in Fahrt kam die ganze Sache erst, als sich Eltern über die miserablen Arbeitsbedingungen ihrer Kinder beschwerten. Doch das ist ein anderes Kapitel…

Von den 16 Geräten kam einer mit einer defekten Grafikkarte. Der Austausch ist für nächste Woche angekündigt. Zumindest bei drei Monitoren stieß ich auf Pixelfehler. „Alles innerhalb der Toleranz“, meinte der EDV-Beauftragte des Schulträgers. Zumindest bei einem Gerät mag ich das bezweifeln, denn dort haben sich gleich mehrere defekte Pixel an einem Fleck in der Bildschirmmitte zusammengesellt und bilden einen deutlich sichtbaren grauen Fleck.

Auf einem Rechner wurden die benötigten Treiber und Programme installiert. Anschließend sollte die Festplatte auf die anderen Geräte kopiert werden. Das dauerte leider stundenlang, da ein Imageprogramm (Acronis) angeschafft wurde, das keine Netzwerkfunktion anbietet. Das 6 GB große Image musste also erst einmal über das Netzwerk auf alle 16 Rechner kopiert werden, bevor es dort anschließend via Boot-CD installiert werden konnte. An meiner letzten Schule hatten wir zu diesem Zweck das Programm Ghost. Damit dauerte das Installieren auf 20 Rechnern gerade mal 45 Minuten. „Ghost bietet zu viele Optionen, die Sie sowieso nicht einsetzen“, hieß es auf Nachfrage. Acronis hingegen sei Testsieger in der Computer Bild und sicher leicht zu bedienen und noch dazu ein wenig billiger. Was hilft mir das ohne die nötigen Netzwerkfunktionen? Grrr…

Gleiches gilt für die Drucker: Nachdem die Schüler jahrelang hunderte Seiten für den Papierkorb bedruckten, habe ich nutzerabhängige Druckerkonten eingefügt. Zu Beginn eines Schuljahres erhält jeder Schüler 15 Seiten zum Ausdrucken aufs Konto. Druckt er mehr, muss er dafür zahlen. Selbst den Putzfrauen ist aufgefallen, dass es bezüglich der Ausdrucke eine Änderung gegeben haben muss. 🙂 Doch die Abrechnung ist nur mit Netzwerkdruckern möglich. Darauf habe ich auch immer wieder hingewiesen. Bestellt wurden jedoch „normale“ Arbeitsplatzdrucker mit USB-Anschluss. Jetzt werden externe Printserver nachgekauft, die zum einen den Platzbedarf auf dem Schreibtisch vergrößern und zum anderen letztlich mehr kosten als die entsprechende Netzwerkversion des Druckers.

Doch von diesen Ärgernissen bekommen die Kollegen meist nichts mit. Hauptsache, alles funktioniert. Das wird sich ab morgen zeigen, wenn die Klassen die neuen Rechner in Beschlag nehmen. Ich drücke mir die Daumen…