Professionelle Screenshots für Mac und Windows

Als Screenshot bezeichnet man ein Abbild des Computerbildschirms. Seit geraumer Zeit trifft man immer öfter auch auf so genannte Screencasts. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Möglichkeit, den Computerbildschirm wie mit einer Kamera abzufilmen. Anstelle einer Bilddatei erhält man ein Video.

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Jing im Einsatz

Jing nennt sich ein Tool, das für Mac und Windows gleichermaßen kostenlos zur Verfügung steht. Die Bedienung ist denkbar einfach: Drückt man eine bestimmte Tastenkombination, verwandelt sich der Cursor in ein Fadenkreuz, mit dem man den gewünschten Bildschirmausschnitt bestimmen kann. Anschließend hat man die Möglichkeit, die Bild- oder Videodatei in die Zwischenablage oder auf die Festplatte zu speichern. Wer die Bilddatei mit Kollegen und Schülern austauschen möchte, findet sicher Gefallen an der Möglichkeit, die Datei automatisch auf den Jing-Server hochzuladen. Der Link auf diese Datei, auf die jedermann zu jeder Zeit zugreifen kann, wird dann in die Zwischenablage gespeichert und kann via E-Mail, Messanger usw. verschickt werden.

Das alles klingt jetzt wahrscheinlich komplizierter als es ist. Ich kann nur jedem einmal empfehlen, das Programm herunterzuladen und auszuprobieren. Schnell wird man zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten entdecken!

Ich selbst werde aber bei einem anderen Programm bleiben: Snapz Pro bietet am Mac deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, wie z. B. verschiedene Dateiformate (z. B. PDF, JPG, TIFF; BMP), verschiedene Tonspuren im Videos usw. Ob dem Anfänger diese Optionen jedoch 29,00 (nur Foto) bzw. 69,00 USD (Foto und Video) Wert sind, muss jeder selbst entscheiden.

Kostenlose Alternative zu teurer Software

In wenigen Wochen wird unser ältester Computerraum mit neuer Hardware bestückt. Nach acht Jahren wurde es aber auch Zeit, denn ein Drittel der Rechner verweigert bereits seinen Dienst.

Doch leider sind die finanziellen Mittel begrenzt. Die neuen Rechner werden wohl noch nicht einmal mit der aktuellen Office-Version bestückt werden: „Ich dachte, wir verwenden die alte noch ein wenig weiter. Die kann doch eigentlich alles“, meinte der zuständige Mitarbeiter des Schulträgers. Nach einem fest an der Decke installierten Beamer traue ich mich kaum noch zu fragen.

Zumindest was die Software angeht, gibt es zum Glück Alternativen aus der Open Source-Welt. Auf der Seite Open Source Alternative sind teure Standardprogramme ihren kostenlosen Pendants gegenübergestellt:

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Besonders interessant erscheint mir die kostenlose Alternative zum MindManager FreeMind, der Office-Clone OpenOffice und als Systemverwalter das Gegenstück zu Norton Ghost, g4u.

IT-Kompetenz testen

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Der IT-Fitness Absolvent hat mit dem Testergebnis „sehr gut“ abgeschlossen und beweist „überdurchschnittlich gute IT-Grundkenntnisse. Als „IT-Fitness Experte“ hat er damit beste IT-Fitness für seine berufliche Karriere.

Aus der Urkunde über die Teilnahme am kostenlosen IT-Fitness-Test (Hervorhebungen im Original). Muss ich trotzdem zum INTEL-Kurs?!?

Online-Tipptrainer

Nachdem das Brainstorming und die MindMap-Methode eine recht ansprechende Online-Portierung erfahren haben, gibt es nun auch eine sinnvolle Web2.0-Anwendung für das Erlernen des Zehnfingerschreibens: www.schnell-schreiben.de.

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Im ersten Moment war ich sehr angetan von dem Konzept, jederzeit und überall üben zu können. Auch dass die erzielten Resultate gespeichert und so der Lernerfolg sichtbar wird, ist durchaus motivierend.

schnell_schreiben2.jpgStörend ist hingegen, dass zumindest bei mir am Mac die vorgegebenen Textzeilen (im Screenshot oben) optisch länger sind als die vom User eingetippte Zeichenfolge (unten). Dadurch wird das Abschreiben deutlich erschwert. Ist das unter Windows ähnlich?