Videoüberwachung im Unterricht?

Obwohl sich die Schüler meines Erachtens ins eigene Fleisch schneiden, beobachten wir seit einigen Wochen und Monaten gezielte Sabotage in unseren Rechnerräumen: Harmlos, aber nicht minder nervig, ist das Dunkeldrehen der Monitore. Gern werden auch mal Kabel abgezogen. Kriminell wird es dann, wenn die Pins in den Steckern bewusst mutwillig verbogen oder abgebrochen werden.

Zahlreiche Appelle an Kollegen, die Schüler bei der Arbeit in den Rechnerräumen streng zu beaufsichtigen, verhallten bislang ungehört. Da in einem Raum nur 15 Rechner stehen, belegen einige mit ihren Klassen zwei Räume und pendeln dann hin und her. So ist immer eine Gruppe unbeaufsichtigt – mit allen Konsequenzen.

Nun steht der Vorschlag zur Diskussion, ob man nicht in beiden Räumen eine Videoüberwachung einrichten kann und soll. Für die einen Allheilmittel, für die anderen Teufelswerk, da dann ja immerhin auch Teile des Unterrichts aufgezeichnet würden.

Gibt es Erfahrungsberichte von anderen Schulen? Welche alternativen, vielleicht weniger aufwändigen Schutzmechanismen könnte man bedenken? Vielleicht mag der ein oder andere einen Kommentar hinterlassen.