Einstellungen von TFT-Displays schützen

Endlich werden die alten Röhrenmonitore in unseren Computerlaboren ausgemustert und durch stromsparende TFT-Displays ersetzt. Doch an den Röhren störte mich bloß der Energieverbrauch und die enorme Platzverschwendung an den ohnehin zu kleinen Tischen: Wie oft kommt es vor, dass die Schüler die Einstellungen derart manipulieren, dass der nächste Nutzer erst einmal fünf Minuten braucht, bis die Anzeige wieder einigermaßen ansehnlich ist.

Das Problem wäre aus der Welt, wenn man das Einstellungsmenü vor unberechtigten Zugriffen schützen könnte. Einen drei- oder vierstelligen Zahlencode könnte man schnell mit den üblichen Hoch- und Runtertasten eingeben.

Leider habe ich bei keinem Hersteller einen Hinweis auf dieses Feature gefunden… 🙁

Neuausstattung im Computerlabor

Die letzten drei Tage der Herbstferien verbrachte ich in der Schule: Die Rechner im über acht Jahre alten Computerlabor haben endlich ausgedient und wurden ersetzt.

Der Weg dahin war weit: Bereits seit drei, vier Jahren fielen regelmäßig Netzteile aus, seit eineinhalb Jahren verabschiedeten sich auch nach und nach wichtige Komponenten auf den Motherboards (wie z.B. der Mausanschluss). Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam: Bis sich der Schulträger zur Neuausstattung (Volumen: deutlich weniger als 15.000 EUR für 16 PC-Arbeitsplätze nebst 2 Druckern) durchgerungen hatte, dauerte es. Richtig in Fahrt kam die ganze Sache erst, als sich Eltern über die miserablen Arbeitsbedingungen ihrer Kinder beschwerten. Doch das ist ein anderes Kapitel…

Von den 16 Geräten kam einer mit einer defekten Grafikkarte. Der Austausch ist für nächste Woche angekündigt. Zumindest bei drei Monitoren stieß ich auf Pixelfehler. „Alles innerhalb der Toleranz“, meinte der EDV-Beauftragte des Schulträgers. Zumindest bei einem Gerät mag ich das bezweifeln, denn dort haben sich gleich mehrere defekte Pixel an einem Fleck in der Bildschirmmitte zusammengesellt und bilden einen deutlich sichtbaren grauen Fleck.

Auf einem Rechner wurden die benötigten Treiber und Programme installiert. Anschließend sollte die Festplatte auf die anderen Geräte kopiert werden. Das dauerte leider stundenlang, da ein Imageprogramm (Acronis) angeschafft wurde, das keine Netzwerkfunktion anbietet. Das 6 GB große Image musste also erst einmal über das Netzwerk auf alle 16 Rechner kopiert werden, bevor es dort anschließend via Boot-CD installiert werden konnte. An meiner letzten Schule hatten wir zu diesem Zweck das Programm Ghost. Damit dauerte das Installieren auf 20 Rechnern gerade mal 45 Minuten. „Ghost bietet zu viele Optionen, die Sie sowieso nicht einsetzen“, hieß es auf Nachfrage. Acronis hingegen sei Testsieger in der Computer Bild und sicher leicht zu bedienen und noch dazu ein wenig billiger. Was hilft mir das ohne die nötigen Netzwerkfunktionen? Grrr…

Gleiches gilt für die Drucker: Nachdem die Schüler jahrelang hunderte Seiten für den Papierkorb bedruckten, habe ich nutzerabhängige Druckerkonten eingefügt. Zu Beginn eines Schuljahres erhält jeder Schüler 15 Seiten zum Ausdrucken aufs Konto. Druckt er mehr, muss er dafür zahlen. Selbst den Putzfrauen ist aufgefallen, dass es bezüglich der Ausdrucke eine Änderung gegeben haben muss. 🙂 Doch die Abrechnung ist nur mit Netzwerkdruckern möglich. Darauf habe ich auch immer wieder hingewiesen. Bestellt wurden jedoch „normale“ Arbeitsplatzdrucker mit USB-Anschluss. Jetzt werden externe Printserver nachgekauft, die zum einen den Platzbedarf auf dem Schreibtisch vergrößern und zum anderen letztlich mehr kosten als die entsprechende Netzwerkversion des Druckers.

Doch von diesen Ärgernissen bekommen die Kollegen meist nichts mit. Hauptsache, alles funktioniert. Das wird sich ab morgen zeigen, wenn die Klassen die neuen Rechner in Beschlag nehmen. Ich drücke mir die Daumen…

Professionelle Screenshots für Mac und Windows

Als Screenshot bezeichnet man ein Abbild des Computerbildschirms. Seit geraumer Zeit trifft man immer öfter auch auf so genannte Screencasts. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Möglichkeit, den Computerbildschirm wie mit einer Kamera abzufilmen. Anstelle einer Bilddatei erhält man ein Video.

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Jing im Einsatz

Jing nennt sich ein Tool, das für Mac und Windows gleichermaßen kostenlos zur Verfügung steht. Die Bedienung ist denkbar einfach: Drückt man eine bestimmte Tastenkombination, verwandelt sich der Cursor in ein Fadenkreuz, mit dem man den gewünschten Bildschirmausschnitt bestimmen kann. Anschließend hat man die Möglichkeit, die Bild- oder Videodatei in die Zwischenablage oder auf die Festplatte zu speichern. Wer die Bilddatei mit Kollegen und Schülern austauschen möchte, findet sicher Gefallen an der Möglichkeit, die Datei automatisch auf den Jing-Server hochzuladen. Der Link auf diese Datei, auf die jedermann zu jeder Zeit zugreifen kann, wird dann in die Zwischenablage gespeichert und kann via E-Mail, Messanger usw. verschickt werden.

Das alles klingt jetzt wahrscheinlich komplizierter als es ist. Ich kann nur jedem einmal empfehlen, das Programm herunterzuladen und auszuprobieren. Schnell wird man zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten entdecken!

Ich selbst werde aber bei einem anderen Programm bleiben: Snapz Pro bietet am Mac deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, wie z. B. verschiedene Dateiformate (z. B. PDF, JPG, TIFF; BMP), verschiedene Tonspuren im Videos usw. Ob dem Anfänger diese Optionen jedoch 29,00 (nur Foto) bzw. 69,00 USD (Foto und Video) Wert sind, muss jeder selbst entscheiden.

Kostenlose Alternative zu teurer Software

In wenigen Wochen wird unser ältester Computerraum mit neuer Hardware bestückt. Nach acht Jahren wurde es aber auch Zeit, denn ein Drittel der Rechner verweigert bereits seinen Dienst.

Doch leider sind die finanziellen Mittel begrenzt. Die neuen Rechner werden wohl noch nicht einmal mit der aktuellen Office-Version bestückt werden: „Ich dachte, wir verwenden die alte noch ein wenig weiter. Die kann doch eigentlich alles“, meinte der zuständige Mitarbeiter des Schulträgers. Nach einem fest an der Decke installierten Beamer traue ich mich kaum noch zu fragen.

Zumindest was die Software angeht, gibt es zum Glück Alternativen aus der Open Source-Welt. Auf der Seite Open Source Alternative sind teure Standardprogramme ihren kostenlosen Pendants gegenübergestellt:

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Besonders interessant erscheint mir die kostenlose Alternative zum MindManager FreeMind, der Office-Clone OpenOffice und als Systemverwalter das Gegenstück zu Norton Ghost, g4u.

IT-Kompetenz testen

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Der IT-Fitness Absolvent hat mit dem Testergebnis „sehr gut“ abgeschlossen und beweist „überdurchschnittlich gute IT-Grundkenntnisse. Als „IT-Fitness Experte“ hat er damit beste IT-Fitness für seine berufliche Karriere.

Aus der Urkunde über die Teilnahme am kostenlosen IT-Fitness-Test (Hervorhebungen im Original). Muss ich trotzdem zum INTEL-Kurs?!?