34 Flachbildschirme

Die beiden Rechnerräume werden mit Flachbildschirmen ausgestattet: An allen Schüler-Rechnern werden die alten Röhren durch die flachen und energiesparenden Flachmänner ersetzt. Gleich zwei TFTs werden am Lehrer-PC installiert: Einer dient als Arbeitsfläche für Word, Excel usw. und wird gespiegelt mittels Beamer an die Wand projeziert. Auf dem zweiten Bildschirm finden Systemtools wie MasterEye und Druckerfreigabe platz.

Einen „richtigen“ Passwortschutz für das Einstellungsmenü habe ich indes nicht gefunden. Allerdings lässt sich an unseren Geräten das On Screen Menü dahingehend verändern, dass es erst erscheint, nachdem man die Menütaste fünf Sekunden lang gedrückt hält. Das dürfte für den Alltag reichen – wenn die Kollegen es nicht ausplaudern…

Videoüberwachung im Unterricht?

Obwohl sich die Schüler meines Erachtens ins eigene Fleisch schneiden, beobachten wir seit einigen Wochen und Monaten gezielte Sabotage in unseren Rechnerräumen: Harmlos, aber nicht minder nervig, ist das Dunkeldrehen der Monitore. Gern werden auch mal Kabel abgezogen. Kriminell wird es dann, wenn die Pins in den Steckern bewusst mutwillig verbogen oder abgebrochen werden.

Zahlreiche Appelle an Kollegen, die Schüler bei der Arbeit in den Rechnerräumen streng zu beaufsichtigen, verhallten bislang ungehört. Da in einem Raum nur 15 Rechner stehen, belegen einige mit ihren Klassen zwei Räume und pendeln dann hin und her. So ist immer eine Gruppe unbeaufsichtigt – mit allen Konsequenzen.

Nun steht der Vorschlag zur Diskussion, ob man nicht in beiden Räumen eine Videoüberwachung einrichten kann und soll. Für die einen Allheilmittel, für die anderen Teufelswerk, da dann ja immerhin auch Teile des Unterrichts aufgezeichnet würden.

Gibt es Erfahrungsberichte von anderen Schulen? Welche alternativen, vielleicht weniger aufwändigen Schutzmechanismen könnte man bedenken? Vielleicht mag der ein oder andere einen Kommentar hinterlassen.

Kostenlose Alternative zu teurer Software

In wenigen Wochen wird unser ältester Computerraum mit neuer Hardware bestückt. Nach acht Jahren wurde es aber auch Zeit, denn ein Drittel der Rechner verweigert bereits seinen Dienst.

Doch leider sind die finanziellen Mittel begrenzt. Die neuen Rechner werden wohl noch nicht einmal mit der aktuellen Office-Version bestückt werden: „Ich dachte, wir verwenden die alte noch ein wenig weiter. Die kann doch eigentlich alles“, meinte der zuständige Mitarbeiter des Schulträgers. Nach einem fest an der Decke installierten Beamer traue ich mich kaum noch zu fragen.

Zumindest was die Software angeht, gibt es zum Glück Alternativen aus der Open Source-Welt. Auf der Seite Open Source Alternative sind teure Standardprogramme ihren kostenlosen Pendants gegenübergestellt:

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Besonders interessant erscheint mir die kostenlose Alternative zum MindManager FreeMind, der Office-Clone OpenOffice und als Systemverwalter das Gegenstück zu Norton Ghost, g4u.