Denn das Web vergisst nie

Wie gelangen persönliche Daten aus Handys, dem Internet oder von Kundenkarten in fremde Hände? Was macht die Daten so wertvoll, dass man sie verkaufen kann. Warum sollte jeder etwas zu verbergen haben, wenn es um die Preisgabe von persönlichen Informationen geht?

Startseite von datenparty.de
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Fragen wie diese beantwortet die Internet-Seite Datenparty.de, die seit gestern vom Landesdatenschutzbeauftragten des Saarlands angeboten wird.

USB-Stick verschlüsseln

TrueCrypt.jpgVöllig zu recht weist Kollege Jochen Lüders darauf hin, dass sensible Schülerdaten auf USB-Sticks zumindest verschlüsselt abgespeichert werden sollten – falls überhaupt. Das von ihm empfohlene Kryptoprogramm Challanger funktioniert jedoch lediglich auf Windows-Systemen.

TrueCrypt ist eine Alternative für alle, die plattformübergreifend Daten verschlüsseln wollen. Das Programm steht, kostenlos für die privaten wie kommerzielle Nutzung, für Windows, Linux und natürlich den Mac zur Verfügung.

Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit, sogenannte „Hidden Volumes“ anzulegen: Diese werden versteckt auf dem USB-Stick abgelegt und werden vom 08/15-User nicht entdeckt. Wer nicht weiß, dass es ein Passwort zu hacken gibt, versucht es meist erst gar nicht.

Praxishandbuch Schuldatenschutz

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hat ein „Praxishandbuch Schuldatenschutz“ aufgelegt. Es gibt Lehrern und Verwaltungsmitarbeitern Tipps, wie gesetzeskonform und funktional mit den personenbezogenen Informationen vor allem von Schülern sowie Eltern umgegangen werden kann und muss.

Auch wenn sich das Handbuch auf das schleswig-holsteinische Gesetzeslage bezieht, lohnt sich der kostenlose Download der PDF-Datei auch für Datenschutzbeauftragte und Interessierte anderer Länder.

via heise.de

Backups zum Jahresabschluss

backup2007.jpgMeine Dokumente werden stündlich via TimeMachine auf einer externen Festplatte gespeichert. Wichtige Dokumente wie Notenlisten, Arbeitsblätter, Elternbriefe etc. kopiere ich zusätzlich zwei Mal in der Woche auf einem Internet-Server (.Mac), damit im Falle eines Hausbrandes oder Einbruchs nicht gleich alles verloren ist. Zu diesem Backup, das aus Gründen des Datenschutzes selbstverständlich verschlüsselt wird, gehören auch private Dokumente wie eingescannte EC-Karten, Versicherungsdokumente und Zeugnisse. Damit das Anlegen der Sicherheitskopien nicht vergessen wird, ist der Vorgang automatisiert. Positiver Nebeneffekt: Ich habe keine Arbeit und dennoch ein recht sicheres Gefühl.

Zwei Mal im Jahr wühle ich mich zusätzlich per Hand durch den Datenwust: In den Sommerferien brenne ich alle im letzten Schuljahr angelegten schulischen Dokumente auf eine CD-ROM. Der Schuljahresrückblick wird abgerundet durch eine Word-Datei, in der ich mir selbst über die vergangenen Monate Rechenschaft ablege (dazu im Sommer vielleicht mehr). Die letzten Tage des Dezembers widme ich vorrangig den privaten Dateien wie Kontoauszügen, E-Mails usw.
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