Am Dienstag, 4. August, zeigt die ARD die preisgekrönte Dokumentation “We feed the World†um 22:45 Uhr. Der Film stellt die zentrale Frage, wie wir mit unseren Lebensmitteln umgehen. Und welchem Preis wir dafür zahlen – wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Erwin Wagenhofer macht sich in der Dokumentation auf den Weg, den Nahrungsmittel heute nehmen.
Morgan Spurlock will nachweisen, dass Fastfood schädlich ist, und entschließt sich zu einem Selbstversuch: Einen Monat lang ernährt er sich nur von Fastfood-Produkten. Drei Fachärzte checken Spurlock vorher durch und befinden ihn für kerngesund. Die Gourmand-Diät wirkt sich schnell verheerend auf Gewicht, Gesundheits- und Gemütszustand aus – einschließlich gravierender Störung des Sexuallebens.
Die Dokumentation des (sicher fragwürdigen) Selbstversuchs wurde gestern in der ARD ausgestrahlt – um 0:06 Uhr. Da im Film auch die Lobby-Politik der FastFood- und Lebensmittelkonzerne kritisch hinterfragt werden, ist der Film meines Erachtens sehr sehenswert. Ich wünschte mir eine Ausstrahlung zur besten Sendezeit in den relevanten Zielgruppensendern RTL, Sat.1 & Co…
Wiederholungen:
heute, 23:40 Uhr, Schweizer Fernsehen (SF2)
Donnerstag, 10. Januar, 23:15 Uhr, WDR
Donnerstag, 24. Januar, 23:20 Uhr, RBB
Hier der amerikanische Trailer:
Für den Einsatz im Unterricht gibt es Arbeitsblätter im PDF-Format zum Herunterladen (deutsch). Für Lehrer dürften auch die Zusatzinformationen im Presseheft (ebenfalls PDF-Datei) interessant sein.