Tag-Archiv für 'Organisatorisches'

Vertretungsplan nachhaltig und transparent dokumentieren

In regelmäßigen Abständen werden Vertretungsplaner von vorgesetzten Dienststellen darauf hingewiesen, dass Stundenausfälle und -verschiebungen nachvollziehbar zu dokumentieren sind. Das bloße Abheften des Vertretungsplans wird dafür nicht ausreichen, da aus dem Aushang nur in den seltensten Fällen die Gründe für eine Planänderung (Krankheit, Fortbildung…) hervorgeht.

Formular "Gelber Zettel"An unserer Schule hat sich das der sogenannte “Gelbe Zettel” (Download am Ende des Artikels) gut bewährt. Seinen Namen bekam das Formular aufgrund der Papierfarbe, die sich deutlich von sonstigen Dokumenten in der Verwaltung abhebt. Dies ist auch erforderlich, wenn der Planer möglichst frühzeitig über Engpässe und Planänderungen informiert sein möchte.

Das Verfahren selbst ist denkbar einfach: Ein Stoß dieser Vorlagen liegt im Lehrerzimmer aus. Sobald ein Kollege eine Planänderung absehen kann, greift er eine Vorlage ab und trägt die gewünschte Änderung ein. Anschließend wird die Vorlage beim Schulleiter eingereicht, der das Vorhaben genehmigt. Unmittelbar nach der Genehmigung landet der “gelbe Zettel” beim Vertretungsplaner, der die Planänderung im Vertretungsplanprogramm eingibt und so idealer Weiser lange Zeit im Voraus über Engpässe informiert ist, um für Schüler wie Lehrer eine möglichst optimale Vertretungsregulierung zu finden. Abschließend wird der Zettel chronologisch in einem Ordner abgeheftet. Der Ausdruck des Vertretungsplans wird später bei den entsprechenden Zetteln abgelegt, so dass alle Planänderungen nachvollziehbar dokumentiert sind.

Kleiner Tipp zum Schluss: Die Zettel sollten bereits gelocht werden, bevor sie im Lehrerzimmer ausgelegt werden. Dann muss man nicht mehrfach am Tag zum Locher greifen, sondern hat alles in einem Arbeitsgang erledigt.

Formular “Gelber Zettel” (PDF-Datei)

Krankenzimmer – oder: Der Virus conscholaris

Das Krankenzimmer steht allen zur Verfügung, die wegen Übelkeit und extremen Kopfschmerzen eine Auszeit brauchen. Der Fachlehrer vermerkte im Klassenbuch, dass er den Schüler entschuldigt und ins Krankenzimmer entlassen hat. Bis zu den Sommerferien klappte das eigentlich sehr gut.

Seit ein paar Wochen jedoch haben wir einen ganz besonderen Virus im Haus: Er vermehrt sich nicht, sondern befällt stundenweise nur vier oder fünf Schüler einer Klasse, bevor er ein, zwei Stunden später in einer anderen zuschlägt. Symptomatisch für den von uns Virus conscholaris getauften Erreger ist, dass er das Meldezentrum im Gehirn blockiert, so dass das Abmelden beim Fachlehrer nicht mehr möglich ist und folglich auch keine Eintragung im Klassenbuch erfolgt. Weiterhin fällt auf, dass die Krankheit bei den infizierten Schülern nahezu zeitgleich und in der Regel zwischen zwei Unterrichtsstunden ausbricht. Ein Zusammenhang mit anstehenden Überprüfungen wird angenommen, ist aber noch nicht bewiesen.

Anfang letzter Woche hat die Schulleitung alle Klassen mittels eines Rundlaufs geimpft. Die Neuregelung zur Krankmeldungen haben den Virus deutlich eindämmen können. Hier das Rezept:

  1. Die Krankmeldung beim Fachlehrer (in Pausen: dem kommenden!) bleibt obligatorisch.
  2. Bevor man das Krankenzimmer betritt, muss man sich im Sekretariat anmelden. Dort wird neben dem Namen und der Klasse auch der Zeitpunkt und der Grund des Fehlens in einer Liste eingetragen. Zusätzlich erhält jeder Schüler ein Formular ausgehändigt, in dem ebenfalls die Uhrzeit eingetragen wird.
  3. Geht der Schüler später zurück in den Unterricht, meldet er sich im Sekretariat ab. Der nun unterrichtende Fachlehrer bestätigt die Rückkehr des Schülers im Unterricht auf dem Formular.
  4. Wird ein Schüler abgeholt oder soll er nach telefonischer Rücksprache mit einem Erziehungsberechtigten allein den Weg nach Hause oder zum Arzt antreten, wird auch das in der Liste und auf dem Formular eingetragen.
  5. Die im Formular vollständig dokumentierte Fehlzeit ist den Eltern minderjähriger Schüler zur Kenntnis zu geben. Das unterschriebene Formular wird im Sekretariat abgegeben, mit der Liste abgeglichen und an die Klassenleitung weitergereicht und zusammen mit den übrigen Entschuldigungen zu den Akten genommen.

Papierloses Büro (1): Yep zum Schnäppchenpreis

Seit Anfang Januar passe ich sukzessive meinen Arbeitsgewohnheiten an, um die alltäglich anfallende Papiermenge bewältigen zu können. Von Zeitungsartikeln, die man irgendwann mal einsetzen könnte, über Entschuldigungen, Arbeitsblätter, Konferenzprotokollen und Schülerarbeiten kommt da einiges zusammen. Ziel ist es, die Papierflut möglichst effektiv so zu verarbeiten, dass man im Bedarfsfall schnell wieder darauf zugreifen kann.

Anlass für den heutigen Einstieg in die Artikelserie zum Thema “papierloses Büro” ist ein aktuelles Angebot bei Maczot: Das einfach zu bedienende Dokumentenmanagementtool Yep! gibt es dort heute zum Schnäppchenpreis.

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Statt 34 USD sind im Rahmen der heutigen Maczot-Aktion nur 19,95 USD, also gerade einmal rund 13,00 EUR, fällig. Eine Beschreibung des (leider) nur für den Mac erhältlichen Programms liefert Carsten Schabacker. Ich verwende (noch) das mächtige DEVON think, über das ich in einer der nächsten Folgen berichten werde. Yep! werde ich mir über die Osterfeiertage aber genauer anschauen.

Ordnung halten

Bei Thorsten entdeckte ich eine ebenso einfache wie effektive Möglichkeit, für mehr Ordnung in Schubladen zu sorgen:

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Foto: Eirarara bei Flickr

Die Umsetzung dieser genialen Idee habe ich fest für die freien Karnevalstage eingeplant.